Die Olympiavorbereitung der Ringerin Maria Selmaier (KSC Motor Jena) läuft auf Hochtouren – letzter großer Test am Wochenende in Madrid (ESP)

Vereinsfest

Jena – Die Vorbereitungsphase auf die Olympischen Spiele in Rio sind bei vielen Athleten in ihrer entscheitenden Phase, die letzten Standortbestimmungen werden vorgenommen, danach noch etwas Feinschliff angesetzt. Während die drei deutschen Ringer aus dem griechisch-römischen Stil am vergangenen Wochenende in Dortmund beim Grand Prix von Deutschland gegen eine ordentlichen Anzahl potentieller Olympiakontrahenten kämpften, stehen für die vier deutschen Ringerfrauen, die sich ebenfalls für Rio qualifiziert haben, das letzte, große Turnier am Wochenende in Madrid an.

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Foto: J. Richter – Olympiastarterin Maria Selmaier (KSC Motor Jena) mit ihrem Trainer Hartmut Reich.

Der amtierende Weltmeister Frank Stäbler (66 kg/TSV Musberg) gewann das Turnier in Dortmund, Denis Kudla (85 kg/VfK Schifferstadt) und Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach) erzielten in ihren ebenfalls stark besetzten Gewichtsklassen Bronzeränge.

Auch die WM-Dritte Aline Focken (69 kg/KSV Krefeld), Nina Hemmer (53 kg/AC Ückerath), Luisa Niemesch (59 kg/SVG Weingarten) und Maria Selmaier (75 kg/KSC Motor Jena) wollen beim Grand Prix von Spanien ihren derzeitigen Leistungsstand gegen starke, internationale Konkurrenz testen. Das Turnier in Madrid bietet dazu beste Möglichkeiten, zudem die deutschen Ringerinnen dort schon zu den Stammgästen zählen.

„Ich fühle mich trotz des harten Trainings gut“, so Maria Selmaier, die beim letzten Weltturnier in Istanbul (TUR), also in letzter Sekunde noch auf den Zug nach Rio aufsprang. Die vorangegangenen Wettkämpfe verliefen nicht nach dem Geschmack der hübschen KSC-Ringerin, die nicht recht in ihre Form fand, mit der sie im Juniorenbereich auf internationalen Matten glänzte. Doch in Istanbul zeigte Maria Selmaier, dass sie in der Lage ist, auch mit den Besten ihrer Kategorie mitzuhalten. Ihr Heimtrainer – Ex-Weltmeister Hartmut Reich hofft, dass sie sich weiter auf ihre Stärken besinnt, dann ist auch in Rio ein Platz in Podiumsnähe-, oder gar auf dem Podium möglich. Zu viel Druck macht sich Maria Selmaier dabei nicht; „… ich will am Wettkampftag in Rio meine beste Leistung abrufen und dann werden wir sehen, was dann dabei raus kommt“.

Dem Grand Prix von Spanien schließt sich ein einwöchiges Trainingscamp in der spanischen Hauptstadt an. „Danach geht es eine Woche zum Training ins Ringerzentrum Dormagen und vom 24. Juli bis 2. August trainieren wir noch einmal mit den Skandinavierinnen und den Ringerinnen aus dem Baltikum gemeinsam in Kuortane /Finnland, bevor es dann nach Rio geht“, so Maria Selmaier zur weiteren Vorbereitung auf das olympische Turnier.

Die Olympiavorbereitung der Ringerin Maria Selmaier (KSC Motor Jena) läuft auf Hochtouren – letzter großer Test am Wochenende in Madrid (ESP)

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